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MUSIKALISCHE KONZEPTION
Aus der Elektrotechnik übernommene Schaltpläne steuern die Improvisationen eines im seitlichen Off befindlichen, stark abgedämpften Bühnenensembles. Die sechs Instrumente sind an die jeweiligen
Protagonisten, die musikalischen Themen an die Räume der Handlung gekoppelt. Die entstehenden Klangwelten bilden den Bodensatz der auf dem historischen Formenkanon der Oper aufbauenden Hauptmusik. Sie
werden in Echtzeit aufgenommen und verfremdet in die hell erleuchteten
Pausenräume und Gänge der Aufführungsstätte übertragen. So können sie
vom Saalpublikum durch die während des ganzen Stückes geöffneten Türen
gehört werden. Das Publikum wird damit der durch einen geschlossenen,
abgedunkelten Raum gegebenen Geborgenheit beraubt. Das nach vorne
gerichtete Hörerlebnis wird gestört.
Zeichenerklärung der Schaltplannotation: |
Überblick: |
1.Akt / 1.- 3. Szene: |
Notation Arie Hannes Sabians, 1.Akt / 3. Szene: |
Notation Rezitativ Michael Haas, 2.Akt / 1. Szene: |
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