MUSIKALISCHE KONZEPTION

Aus der Elektrotechnik übernommene Schaltpläne steuern die Improvisationen eines im seitlichen Off befindlichen, stark abgedämpften Bühnenensembles. Die sechs Instrumente sind an die jeweiligen Protagonisten, die musikalischen Themen an die Räume der Handlung gekoppelt. Die entstehenden Klangwelten bilden den Bodensatz der auf dem historischen Formenkanon der Oper aufbauenden Hauptmusik. Sie werden in Echtzeit aufgenommen und verfremdet in die hell erleuchteten Pausenräume und Gänge der Aufführungsstätte übertragen. So können sie vom Saalpublikum durch die während des ganzen Stückes geöffneten Türen gehört werden. Das Publikum wird damit der durch einen geschlossenen, abgedunkelten Raum gegebenen Geborgenheit beraubt. Das nach vorne gerichtete Hörerlebnis wird gestört.
Die Instrumentierung des Orchesters ist stark von Blech- und Rohrblattinstrumenten dominiert, auf Schlagwerk wird gänzlich verzichtet, die nötige Percussion wird von fünf Sängern besorgt.
Hier einige Details zur Improvisation der Bühnenmusiker (Dietmar Haltrich) und zwei komplette Notationen einer Arie und eines Rezitativs (Martin Haltrich).

Zeichenerklärung der Schaltplannotation:

Erklärung
Überblick:

Überblick
1.Akt / 1.- 3. Szene:

1.Akt
Notation Arie Hannes Sabians, 1.Akt / 3. Szene:

Notation
Notation Rezitativ Michael Haas, 2.Akt / 1. Szene:

Notation